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Politik trifft Betrieb

Politik trifft Betrieb

Bad Waldsee (igm) – Auf Einladung des Betriebsrates von Hymer in Bad Waldsee waren der SPD-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag und der SPD-Landeschef Andreas Stoch MdL, der Biberacher Bundestagsabgeordnete Martin Gerster MdB und die SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagskandidatin in Ravensburg Heike Engelhardt zu Gast.

„Als betriebliche Interessenvertretung ist uns der Austausch mit den politischen Akteuren von Kommune, Land und Bund wichtig“, so Janusz Eichendorff, Betriebsratsvorsitzender von Hymer. „Die Arbeitsbedingungen meiner Kolleginnen und Kollegen sind neben den tariflichen und betrieblichen Vereinbarungen natürlich auch von rechtlichen Gegebenheiten geprägt. Deswegen ist es wichtig und richtig, im stetigen Austausch mit der Politik zu stehen. Nur so ist sichergestellt, dass vermittelt wird, was bei den Beschäftigten ankommt und was im Betrieb noch von der Politik benötigt wird“, so Eichendorff weiter. Der Biberacher Bundestagsabgeordnete Martin Gerster ist kein Unbekannter im Hymer-Konzern. Schon das ein oder andere Mal war der Abgeordnete zu Gast und stand vor allem auch in letzter Zeit im engen Austausch mit den Betriebsrätinnen und Betriebsräten.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Baden-Württemberg zeigte sich vom Betriebsrundgang beeindruckt und freute sich über die gut gefüllten Auftragsbücher des Reisemobilherstellers. Im Austausch mit den Betriebsrätinnen und Betriebsräten hielt er ein Plädoyer für die betriebliche Mitbestimmung: „Gerade in der Corona-Krise wurde deutlich: Wir brauchen die Kompetenz starker Betriebsrätinnen und Betriebsräte zur Beschäftigungssicherung und als Basis für Erfolge von morgen. Nur die Einbindung der Beschäftigten in wesentliche Zukunftsentscheidungen des Unternehmens, verspricht auch nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg“, so Andreas Stoch. „Durch Mitbestimmung gestalten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den wirtschaftlichen Strukturwandel mit. Mitbestimmte Unternehmen sind erfolgreicher. Die SPD hat durch das Betriebsrätemodernisierungsgesetz die betriebliche Mitbestimmung gestärkt und ausgebaut. Diesen Schritt wollen wir konsequent weiterverfolgen, deswegen ist der Austausch mit den betrieblichen Akteuren auch so wichtig“, so Martin Gerster MdB.

Bojan Kokolj, Mitglied im Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter im Unternehmen, machte auf die demographischen Entwicklungen im Gespräch aufmerksam: „Mit einer immer älteren Belegschaft und einem sich verschiebenden Renteneintrittsalter werden wir zunehmend vor die Herausforderung gestellt, Arbeitsplätze leidensgerecht zu gestalten. Es ist zum Teil schwierig, die Schwerbehinderung von Menschen bescheinigt zu bekommen, da erhoffe ich mir Rückendeckung von der Politik. Unterstützung erhielt Bojan Kokolj von der SPD-Kreisvorsitzenden Heike Engelhardt: „Wir brauchen die Kreativität älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen eine Bereicherung für jedes Unternehmen sind. Deshalb ist es selbstverständlich, dass die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden müssen.“